Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt im Kirchenkreis Jülich

Das Schutzkonzept zur Prävention von Gewalt und Grenzverletzungen in unserem Kirchenkreis möchte allen Mitarbeitenden im Kirchenkreis, in den Kirchengemeinden, dem Diakonischen Werk, den Referaten und den Dienststellen sowie den angeschlossenen Vereinen ein wichtiges Werkzeug an die Hand geben.

Zum Schutzkonzept (PDF)

Das ab 1.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche zu stärken und vor Missbrauch, Vernachlässigung und (sexualisierter) Gewalt zu schützen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) haben daher verstärkt zugesichert, alles zu tun, um einen sicheren Ort für Kinder und Jugendliche und - so nehmen wir es aus Überzeugung mit in dieses Konzept hinein - Erwachsene zu gestalten.

Unserer Kirche als große Institution mit allen ihren Einrichtungen wird ein großer Vertrauensvorschuss entgegengebracht. Diesem Vertrauen gilt es gerecht zu werden gemäß unseres Leitmotivs

Wahrnehmen – Handeln – Schützen.

Unser christliches Menschenbild fordert uns dazu auf, aktiv dafür zu sorgen, den Menschen in seiner Gesamtheit sowohl seelisch als auch körperlich zu achten und zu schützen.

Alle Menschen, die in Kirche und Diakonie tätig sind und die unsere Angebote nutzen, sind uns anvertraut und müssen sich bei uns sicher fühlen.

Der Mensch ist der Mittelpunkt in all unserem Arbeiten und bedarf eines besonderen Schutzes.

Diesen Leitsatz haben wir uns als multiprofessionelle Arbeitsgruppe zu Eigen gemacht und darauf aufbauend dieses Konzept erarbeitet.
Unsere Gedanken zu der Thematik entsprechen unserer Haltung zu eben dieser. Diese laden zur Prävention und zur Umsetzung ein. Alle Haupt- und Ehrenamtlichen in Kirche und Diakonie werden auf Grundlage dieses Konzeptes von Fachleuten geschult.

Damit wird ein wichtiger Baustein zur Prävention und zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt der uns anvertrauten Menschen, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, sichergestellt.

Die ersten Kapitel bilden die Grundlage zur Beantwortung der zentralen Fragen, wofür und für wen dieses Konzept gedacht ist. Nach einer skizzierten Darstellung verschiedener Formen von Gewalt beleuchten wir die Besonderheit der Beziehungen in Kirche und Diakonie.
Ein zentrales Kapitel beinhaltet das Thema Prävention. Hier gilt es, ab dem ersten Tag der Tätigkeit (auch im Ehrenamt) eine Sensibilität für die Thematik bei den Mitarbeitenden zu entwickeln.

Und wenn es doch in einer unserer Einrichtungen zu Auffälligkeiten und schwierigen Situationen kommt, gibt es einen Krisenplan und Ansprechpersonen, an die sich jeder wenden kann und die für bestimmte Aufgaben innerhalb des Krisenplanes autorisiert sind. Dieser Plan ist besonders bedeutsam und die damit notwendige Achtsamkeit ist uns selbstverständlich.

Im Anschluss daran haben wir eine Vielzahl an wichtigen Dokumenten hinzugefügt.

Wichtig ist uns: Es ist das Konzept des Kirchenkreises Jülich. Es wurde vor allem auch vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Risikoanalysen aus den zugehörigen Einrichtungen, Gemeinden und Dienststellen von der Arbeitsgruppe Schutzkonzept verfasst. Damit haben viele im Kirchenkreis Tätige zur Erstellung des Konzeptes beigetragen.

Wenn wir die Haltung, dass jede*r Einzelne durch Achtsamkeit und geschulte Wahrnehmung seinen Beitrag leisten kann, in unserem Handeln verinnerlichen – und dazu soll dieses Konzept wie beschrieben dienen – dann wird der Schutz der Menschen in unserer Kirche großgeschrieben.
Vielen Dank für das Interesse. Danke auch für den hohen Einsatz der Mitglieder der Arbeitsgruppe. Ohne Euch würden wir ein solches Konzept nicht in den Händen halten.

Für die Arbeitsgruppe im April 2021

Dirk Riechert
Leiter der Arbeitsgruppe Schutzkonzept
Leiter des Jugendreferates
Leiter des Peter-Beier-Hauses

Jugendreferat des Kirchenkreises Jülich
Peter-Beier-Haus
Aachener Straße 13 a
52428 Jülich
Tel: 02461 / 99 66 0
Fax: 02461 / 99 66 29
jugendreferat.juelich@ekir.de

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